Archiv allgemein
Gerade haben wir in unserer Seelsorgeeinheit die Nacht der Lichter in der St. Laurentius-Kirche gefeiert. Der Grund war, Jesus in der Monstranz ins rechte Licht zu rücken und in seinem Namen Menschen in die Kirche einzuladen zu Stille, Gebet, Anbetung, Gesang, zum Hören auf das Wort Gottes oder zu einem Gespräch mit einem Priester. Denn er ist es, der uns sagt:
Kommt alle her zu mir, die ihr mühselig und beladen seid.
Dazu gingen Einladungsteams zu zweit auf die Straße, um die Menschen an- zusprechen, die sich vielleicht zu einem Besuch des Martinszuges oder von Nightgroove, dem großen Musikereignis auf den Weg gemacht hatten, ihnen eine kleine Kerze zu schenken und ihnen anzubieten, sie in der Kirche zu entzünden.

Die Natur lädt mich ein, ihrem Beispiel zu folgen und ein wenig auszuruhen.
Ich fühle mich mit hineingenommen in einen Jahreslauf, der Pausen macht und nicht ständig in voller Pracht stehen muss.
An 10 Samstagen vor den Ferien wurden die Miniaspiranten Svenja, Annelie, Sophie und Simon durch Herrn Tatzel (Mesner in St. Jakobus) auf den Ministrantendienst vorbereitet. Es wurde der Aufbau der Hl. Messe erklärt, die Symbole und Zeichen in der Eucharistiefeier erläutert und die gemeinsam in der Hl. Messe gesprochenen Gebete eingeübt. Praktische Übungen ergänzten das Programm.
Blitzlichter vom Weltjugendtag 2016 in Krakau
- 3 Millionen Pilger, davon 12 Jugendliche aus der Seelsorgeeinheit, plus 3 Betreuer(innen) und zwei Brüder aus unserer Diözese haben wir „adoptiert“
- knapp 1.000 km zu unserer Gruppenunterkunft in Myslowice (50 km vor Krakau)
- 25 km Fußmarsch zum Campus Misericordiae, wo der Abschluss mit Papst Franziskus stattfand - mit Gepäck!
- bestes polnisches Essen: Suppe (keine Ahnung, wie die hieß) mit Graupen,
- unzählige Schokoriegel zur Energiesicherung
- höchster Tagesverbrauch an 0,5 lt. Wasserflaschen: 15 (auch zur äußeren Abkühlung)
- heiß begehrt: Papiertaschentücher als Ersatz fürs nicht vorhandenes Toilettenpapier
- Prayerbox: kleine Dose mit Miniweihwasser, Rosenkranz und kleinem Kreuz
- eine wunderschöne Sternennacht, Schlafen unter freiem Himmel
- ein durchgeweichter Rucksack (Monsun-Regen auf dem Weg zum Bus vor der Heimfahrt)
- beliebter Tausch: deutscher Pilgerhut gegen italienische Kappe

Schon einen Monat vor meinem offiziellen Beginn begleitete ich zusammen mit Gemeindereferentin Michaela Mikula und Frau Anita Filipczuk aus der Pfarrgemeinde St. Marien eine Gruppe von 12 Jugendlichen aus der Seel- sorgeeinheit zum XXXI. Weltjugendtag in Krakau/Polen.

Als am 17.9.2015 Pfarrer Bold beim Pfarrgemeinderat darum bat, dass alle Gemeinden der Seelsorgeeinheit nachdenken sollten, ob sie in kirchlichen Immobilien Unterkünfte für Flüchtlinge einrichten könnten, fiel diese Bitte bei St. Jakobus auf vorbereiteten Boden.






