Archiv allgemein

  

Pater Prier bei Anschlag verletzt

13.02.2018
WN v. 13.2.2018 (www.wnoz.de)

 Weinheim, 12.02.2018

 
2010 feierte Karl-Edmund Prier im Rahmen des Jubilaeums der Herz-Jesu-Kirche sein 40-jaehriges Priesterjubilaeum in Weinheim. Archivbild: Thorsten Gutschalk
 

Weinheim. Der Weinheimer Jesuitenpater Karl-Edmund Prier ist am Sonntag bei einem Attentat auf der der indonesischen Insel Java schwer verletzt worden. Wie der Jesuitenorden in Deutschland auf seiner Internetseite berichtet, attackierte der Attentäter bei der Sonntagsmesse in Sleman in der Provinz Yogyakarta auch mehrere Gläubige mit einem Samuraischwert.
Die Hintergründe der Tat sind nach Angaben des Jesuitenordens noch unklar; christliche Kirchen seien in Indonesien allerdings häufig Ziel von Anschlägen islamistischer Attentäter. (weiter)

DAS-MACHT-SINN.JETZT

25.01.2018

Unter diesem Motto hat der Berufsverband der Pastoralreferent*innen in der Erzdiözese Freiburg am 8. Januar eine einjährige Kampagne zur Werbung für den Beruf in den sozialen Medien gestartet. Auf der Homepage www.das-macht-sinn. jetzt finden sich täglich neue Beiträge rund um das Berufsbild und die Vielfalt der Möglichkeiten in diesem Beruf, die über die sozialen Medien geteilt, geliked und verbreitet werden dürfen.
Der noch recht junge pastorale Beruf Pastoralreferent*in hat im vergangenen Jahr in unserer Erzdiözese 40jähriges Bestehen gefeiert. Als Frucht des II. Vatikanischen Konzils und der Würzburger Synode in Deutschland wurde ein neues pastorales Berufsbild aus der Taufe gehoben, das der Tatsache Rechnung trug, dass Ende der 60er Anfang der 70er Jahre des letzten Jahrhunderts viele Theologinnen nicht Priester werden konnten und viele Theologen nicht mehr Priester werden wollten.
Als eigenständiges Berufsbild hat es sich in der deutschen und westeuropäischen Kirche bis heute gehalten und an Bedeutung gewonnen. In den „Zwischenräumen“ (zwischen Klerus und Laien, Kirche und Gesellschaft, Gott und Welt) bezeugen die studierten Theologinnen und Theologen in einer bunten Vielfalt von Aufgaben die Gegenwart Gottes in dieser Welt und für die Menschen, denen sie begegnen. Man findet sie in der klassischen Gemeindepastoral, im Krankenhaus, im Gefängnis, in der Schule, auf den Friedhöfen und im Bildungswesen und immer öfter als Fachreferentinnen und -referenten im Seelsorgeamt oder im Erzbischöflichen Ordinariat.
Sind sie in der Regel einem Priester als Dienstvorgesetztem zugeordnet, hat sich z.B. in der Schweiz das Berufsbild dahingehend entwickelt, dass Pastoralreferent*innen auch Gemeindeleitung und Sakramentenspendung übernehmen.
Die vier „Azubis“, die wir bisher in unserer Seelsorgeeinheit hatten, belegen die Vielfalt des Berufsbildes ebenfalls: Dr. Marc Breuer ist inzwischen Dozent an der Universität Paderborn, Manuel Rogers koordiniert als Fachreferent die Flüchtlingsarbeit unserer Erzdiözese, Carmen Chivu war für die Erzdiözese Bamberg zuletzt mit ihren Sternsingern bei der Bundeskanzlerin und Elisabeth Waibel bringt als eine von 17 Pastoralassistent*innen im neuen Kurs wichtige Impulse in unsere Seelsorgeeinheit ein und Hoffnung für den Fortbestand der Berufsgruppe mit.
Und auch ich darf heute nach 20 Jahren im Beruf sagen, dass ich bei allen Höhen und Tiefen noch immer das mache, was ich immer machen wollte. Neben dem pfarrlichen Alltag, der vielfältigen Begegnung mit den Menschen vor Ort und ihrer Begleitung, darf ich in der Notfallseelsorge tätig sein, mit Männern auf Visionssuche gehen, mit Vätern und Kindern Wochenenden verbringen, bin in der zweiten Amtsperiode Mitarbeitervertreter unserer Berufsgruppe und war zuletzt 6 Jahre Delegierter unseres diözesanen Berufsverbandes im Bundesberufsverband der Pastoralrefrent*innen Deutschlands. Dabei gibt die Entwicklung des Berufes Land auf und Land ab durchaus Grund zur Sorge und Werbung macht JETZT SINN, damit Kirche in den „Zwischenräumen“ präsent bleibt und für die Menschen immer wieder das Fenster zu Gott hin öffnet. Begleiten sie die Kampagne, denn DAS-MACHT-SINN.JETZT. ●

Wolf-Dieter Wöffler
Pastoralreferent

08.01.2018

Die Sternsinger in Weinheim und Hirschberg sammeln 40.000 Euro für benachteiligte Kinder

Die Sammelbüchsen der Sternsinger in der Kath. Kirchengemeinde Weinheim-Hirschberg waren ganz schön schwer. Seit dem 26. Dezember waren 240 Mädchen und Jungen sowie 90 jugendliche und erwachsene Begleitende in Weinheim und Hirschberg unterwegs zu den Menschen. Unzählige Male hatten sie ihre Lieder gesungen und „20*C+M+B+18“, Christus Mansionem Benedicat, über zahllose Türen geschrieben. Und das Ergebnis ihres Engagements unter dem Leitwort „Segen bringen, Segen sein. Gemeinsam gegen Kinderarbeit – in Indien und weltweit!“ kann sich wahrlich sehen lassen: 40.000 Euro kamen bei der Sammlung zusammen, die für benachteiligte Kinder in aller Welt bestimmt sind.

Feuerwehrseelsorge

08.01.2018
W.D. Wöffler zum Leiter PSNV ausgebildet

Hilfe, die ankommt!

Das Feuerwehr-Seelsorge-Team FST des Kreisfeuerwehrverbandes Rhein-Neckar-Kreis e.V. bietet Psychosoziale Notfallversorgung (PSNV) für den Rhein-Neckar-Kreis und die Stadt Heidelberg. Dieses Hilfsangebot wurde auch im vergangenen Jahr von den Hilfsorganisationen in großem Maße angenommen und betroffenen Bürgerinnen und Bürgern in der Region zur Verfügung gestellt. Im Jahr 2017 betreuten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des
Feuerwehr-Seelsorge-Teams in der Region 847 Personen. Wir leisteten betroffenen Menschen Hilfe bei der Bewältigung von Erlebnissen während Unglücksfällen und boten Unterstützung in unterschiedlichsten Krisensituationen.
„Erste-Hilfe für die Seele“: aus der Region - für die Region…
30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Feuerwehr-Seelsorge-Teams bieten in der Region „Erste-Hilfe für die Seele“ an. Diese Hilfe wird von ehrenamtlichen Kräften aus der Region täglich an 24 Stunden und an 365 Tagen im Jahr
angeboten. Alle ehrenamtlichen Mitglieder des FST sind Angehörige einer Feuerwehr im Rhein-Neckar-Kreis oder der Stadt Heidelberg.

Mehr Informationen können sie dem entnehmen
 

Umfrage an Jugendliche

02.12.2017

Der Vatikan hat die Frist seiner Umfrage an Jugendliche zur Vorbereitung auf das internationale Bischofstreffen im Oktober 2018 verlängert. 

Junge Leute zwischen 16 und 29 Jahren können nun noch bis 31. Dezember 2017 daran teilnehmen, meldete Radio Vatikan am Mittwoch. Ursprünglich sollte der Fragebogen zu Lebenszielen, Familie, Arbeit und Religion bis zum 30. November online sein. Die Antwort der Deutschen Bischofskonferenz auf die Umfrage wurde inzwischen veröffentlicht. 

30.11.2017

Am 22. November 1987 wurde Günter Huth zum Diakon geweiht. Seit 30 Jahren schenkt er diesen Dienst mit Freude und großem Engagement unserer Seelsorgeeinheit Weinheim-Hirschberg mit Schwerpunkt in den Pfarreien St. Laurentius und Herz Jesu Weinheim und vielen Menschen darüber hinaus.

30.11.2017

Eine kleine Gruppe von Christen trifft sich in einer Großstadt vor einem Supermarkt, um mit Liedern auf den Advent und das bevorstehende Weihnachtsfest aufmerksam zu machen. Ein junges Paar bleibt stehen, beide hören zu und die Frau sagt: „Schau dir mal die Christen an, jetzt reißen sie sich sogar schon Weihnachten unter den Nagel!“

Nun, wem gehört eigentlich Weihnachten?

Ich habe mich umgehört und dabei Folgendes erfahren:

Ein neues Gesicht in der Seelsorgeeinheit Weinheim-Hirschberg

10.11.2017

Seit 1. November ist Frau Elisabeth Waibel als neue Pastoralassistentin in der Seelsorgeeinheit Weinheim-Hirschberg. Sie ist 28 Jahre alt und verheiratet. Aufgewachsen ist sie in der Südpfalz, in der Nähe von Landau. Aufgrund ihrer Prägung durch das Elternhaus und ihr Engagement in ihrer Heimatgemeinde machte sie sich schon früh Gedanken über ihre christliche Berufung. Nach dem Abitur strebte sie zunächst keinen kirchlichen Beruf an, sondern absolvierte eine Ausbildung als Rettungshelferin. Nach dieser und weiteren Erfahrungen in verschiedenen medizinischen Fachbereichen entschied sie sich für ein Freiwilliges Soziales Jahr in Freiburg. In Freiburg blieb sie dann und schrieb sich für das Studium der Katholischen Theologie ein. Im Laufe des Studiums festigte sich der Wunsch, den Beruf der Pastoralreferentin zu ergreifen. Nun wird sie diesem Wunsch in der Pastoralassistentinnenzeit Seelsorgeeinheit ein Stück näher kommen. 2 Jahre dauert die Assistentinnenzeit unter der Begleitung durch Pastoralreferent Wolf-Dieter Wöffler, mit vielen Ausbildungselementen der Erzdiözese, der Schulausbildung und der praktischen Anwendung des Gelernten in der Seelsorgeeinheit. Frau Waibel hat ihr Büro im Pfarrhaus von St. Marien in der Weststadt.

Dem Himmel so nah

26.10.2017

Pfarrer Stephan Sailer
So lautete der Titel des Jubiläumskonzertes der Ökumenischen Hospizhilfe Weinheim-Neckar-Bergstraße im Oktober 2017 in Schriesheim anlässlich ihres 20jährigen Bestehens. Eine passende Überschrift auch für den Monat November. In diesem Monat bringen uns zwei Tage besonders in Verbindung zwischen Himmel und Erde.
Am Hochfest Allerheiligen wird der heiligen Frauen und Männer gedacht, die ganz bei Gott sind. Dazu zählen nicht nur die bekannten Märtyrer und Glaubenszeugen, sondern auch diejenigen, die nicht offiziell heiliggesprochen wurden und nicht im Kalender der Kirche stehen. Kurz gesagt: An Allerheiligen gedenkt man der Menschen, von deren Heiligkeit nur Gott weiß. Schon im vierten Jahrhundert wurden in der orthodoxen Kirche Allerheiligenfeste gefeiert. In der westlichen Kirche wurde der Tag erst unter Papst Gregor III. (731 bis 741) eingeführt. Papst Franziskus betont, dass jeder Christ zum Heiligen werden kann, wenn eine bestimmte Lebensweise beachtet wird: „Niemals hassen, sondern den anderen, den Bedürftigsten dienen; beten und in der Freude leben; das ist der Weg der Heiligkeit!“
An Allerseelen gedenken wir aller Verstorbenen, besonders unserer eigenen Familienangehörigen. Dazu werden bereits am Vortag die Gräber der Verstorbenen geschmückt und besucht. An Allerseelen wird die Hoffnung auf Auferstehung in den Mittelpunkt gestellt. Dieser besondere Gedenktag wurde im Jahr 998 von Abt Odilo von Cluny ausgerufen. Zunächst galt es nur für die Toten der ihm unterstellten Klöster, später wurde es dann auf die ganze Kirche ausgeweitet.
In jeder Eucharistiefeier gedenken wir der Lebenden und der Verstorbenen. Auch in den Gottesdiensten wird die Verbindung zwischen Himmel und Erde spürbar. Es hilft uns, den Menschen, die wir vermissen, näher zu sein und in unserer Trauer Gottes Trost und Beistand zu erfahren.
Ich wünsche Ihnen eine gesegnete Zeit im November in Gemeinschaft oder im stillen Gedenken.

Stephan Sailer, Pfarrer

25.10.2017

Wie kann kirchliches Leben zukünftig aussehen? Diese Frage beschäftigt momentan viele Diözesen, Seelsorgeeinheiten und Pfarreien, die auf der Suche nach neuen Möglichkeiten des Kirche-Seins sind. 

Jubiläum

03.08.2017

25 Jahre Ortsjubiläum von Gemeindereferentin Michaela Mikula und
20 Jahre Dienstjubiläum von Pastoralreferent Wolf-Dieter Wöffler

Am 15. August 2017 sind es 25 Jahre, dass Frau Michaela Mikula als Gemeindereferentin in der Pfarrei St. Marien tätig ist.
Wir danken für Ihren Dienst:
Erstkommunionvorbereitung, Kinder- und Familiengottesdienstkreise, Liturgieausschuss, Ökumene, Frauengemeinschaft, Brasilien-Partnerschaft, deutsch-polnischer Familienkreis, Krankenkommunion, Religionsunterricht, Schulgottesdienste, Beerdigungsdienst und Trauerpastoral, Begleitung Gemeindeteam.

Am 10. September 2017 sind es 20 Jahre, dass Herr Wolf-Dieter Wöffler als Pastoralassistent / Pastoralreferent in unserer Diözese tätig ist.
Wir danken für seinen Dienst: Erstkommunionvorbereitung, Firmkatechese, Jugendarbeit, Ministrantenarbeit, Projektkirche Paulstraße, Öffentlichkeitsarbeit, Ökumene, Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen in Weinheim, Begleitung Gemeindeteam, Notfallseelsorge, Männerarbeit, Visionssuche, Ausbildungsmentor.

Für Michaela Mikula und Wolf-Dieter Wöffler hat sich der Dienst in diesen Jahren sehr verändert und vor allem ständig erweitert. Das bedeutete: Abschiednehmen von Liebgewordenem und Anpacken neuer Aufgabenfelder. So arbeiten sie beide heute für die ganze Seelsorgeeinheit Weinheim-Hirschberg, auch wenn Frau Mikula Ansprechperson für die Pfarrei St. Marien/Weststadt und Herr Wöffler Ansprechperson für St.  Laurentius (Zentral-) und Herz Jesu (Nord-Stadt) ist.
Wir wünschen Frau Mikula und Herrn Wöffler für ihre vielfältigen Aufgaben weiterhin Gesundheit, Freude und Gottes Segen.

Für das Seelsorgeteam, den PGR, die Gemeindeteams und Stiftungsausschüsse

Pfarrer Gerhard Schrimpf                           Pfarrer Stephan Sailer

Liebe Gemeinde,

02.08.2017

meine Zeit in der Seelsorgeeinheit Weinheim- Hirschberg neigt sich dem Ende entgegen.
Ich will meinen letzten Artikel im Leben im Weinberg nutzen, um mich von Ihnen zu verabschieden und Ihnen von Herzen zu danken.
Im September 2014 begann meine Ausbildungsphase als Gemeindeassistentin in der Seelsorgeeinheit mit Dienstort in der Pfarrei St. Jakobus. Bereits nach einer kurzen Zeit verabschiedete ich mich dann allerdings aufgrund der Geburt meines Sohnes Johannes und der anschließenden Elternzeit. Ein Jahr später, im September 2015, ging es dann aber weiter – diesmal ohne Unterbrechungen bis heute.
Nach dem Bestehen meiner ersten Dienstprüfung endet für mich nun im August 2017 die Zeit des Berufspraktischen Jahres in der Seelsorgeeinheit Weinheim-Hirschberg. Ab September ist mein neuer Wirkungsort in der Seelsorgeeinheit Mannheim-Nord in der Pfarrei St. Elisabeth.
Meine Zeit hier in der Seelsorgeeinheit Weinheim-Hirschberg war geprägt von vielen schönen Begegnungen und Erfahrungen. In den verschiedensten Situationen, darunter eine Erstkommunion- und eine Firmvorbereitung, kam ich mit Ihnen in Kontakt und durfte mit vielen von Ihnen zusammenarbeiten. Ich möchte mich bei allen meinen WeggefährtInnen aufs herzlichste für die schöne Zeit, das große Engagement und die unglaubliche Energie bedanken, die in unsere gemeinsamen Aktionen geflossen sind. Mit großer Freude blicke ich auf die letzten drei Jahre zurück und werde sie in bester Erinnerung behalten.
Ihnen allen und der ganzen Seelsorgeeinheit wünsche ich für die Zukunft alles Gute und Gottes Segen.
Ihre
Elisabeth Stöhr ●

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