Neun neue Ministranten für St. Jakobus, Hohensachsen

26.10.2018 | Hohensachsen nun mit 34 aktiven Minis

Die sieben neuen Minis am 30.9.2018 (vordere Reihe)
In einem festlichen Gottesdienst wurden aus der diesjährigen Erstkommuniongruppe am 30.09.2018 sieben und eine Woche später zu Beginn des Erntedankgottesdienstes zwei Kinder als Ministranten eingeführt und in die Hohensachsener Gruppe aufgenommen.

Die einzuführenden Minis waren bereits zu Beginn des Gottesdienstes mit ihren Ministrantengewändern und zwar in der Farbe rot bekleidet. Die teilnehmenden älteren Minis trugen die für diesen Sonntag vorgeschriebene liturgische Farbe grün.

Nach dem großen Einzug mit Vortragekreuz und Leuchter erfolgte die Begrüßung der Gemeinde durch Pfarrer Sailer; danach legten die Neuen ihr Versprechen ab. Auf drei Fragen antworteten sie mit lauter, kräftiger und überzeugen-der Stimme: „Ja, wir wollen es!“. Daraufhin stellten sich Finn, Hannah, Henri, Jan, Leander, Nina und Quentin persönlich vor und erwähnten dabei, dass sie sich auf den künftigen Ministrantendienst freuen.
Die zwei nachträglich eingeführten Minis (vorne Mitte)
Dann wurden ihnen diverse liturgische Gegenstände überreicht, wobei jeder den dazu passenden Text den Annika vorlas, ergänzte. Nach der Segnung und dem Umhängen der Ministrantenkreuze durch Pfr. Sailer sangen die 7 neunjährigen Minis gemeinsam zur Überraschung der Gemeinde, das Lied: „Lasst uns miteinander singen, loben, danken dem Herrn!“. 

Ihren Dienst bei der nach der Einführung folgenden Eucharistiefeier absolvierten sie konzentriert, fehlerfrei und mit Bravour.

Durch eine tolle, liebenswerte Gruppe wurde somit das Hohensachsener Ministrantenkontingent auf 34 aufgestockt.

In 13 Schulungseinheiten von je 1 Stunde jeweils an einem Freitagnachmittag vor und nach den Sommerferien, wurden die Miniaspiranten vom Mesner H. Tatzel intensiv auf ihren Dienst vorbereitet. Der Aufbau der Hl. Messe wurde anhand von Power-Point-Grafiken detailliert erklärt, die Bedeutung der Symbole und Zeichen erläutert und Einiges an religiösem Wissen (u.a. die im Gottesdienst gesprochenen Gebete) vermittelt und das Verständnis für den liturgischen Ablauf mit praktischen Übungen untermauert,. Jeweils zu Beginn einer Einheit wurde das Vorhergehende in schriftlicher Form verteilt und in einem persönlichen Ringordner abgelegt. Diese Vorgehensweise bietet den Vorteil, dass auch die Eltern sich eingehender mit der Bedeutung des Ministrantendienstes und dem Aufbau der Hl. Messe beschäftigen können.

Die Miniaspiranten waren stets mit Interesse und Freude dabei und ließen kein Treffen ausfallen; sie kamen stets vollzählig mit strahlenden Gesichtern, was als Indiz für ihr Interesse gewertet werden kann.

Wir wünschen den neuen Minis alles Gute und Gottes Segen und dass sie – wie die anderen Hohensachsener Minis – viele Jahre treu den Ministrantendienst ausüben.

(Hermann Tatzel, Mesner)